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Gute Vorsätze 2014: Weniger Plastik(tüten)müll!

tüte

Nachdem wir uns mit der "12 Monate - 12 Cafés"-Aktion ja einen der wohl schönsten und angenehmsten Vorsätze für 2014 ausgesucht haben, dachte ich, dass ich euch auch mal ein paar meiner anderen Vorsätze für dieses nicht mehr ganz so neue Jahr vorstelle. Heute also der erste dieser Vorsätze: weniger Plastiktüten benutzen. Und allgemein weniger Plastikmüll produzieren.
Ersteres ist da noch recht leicht. Die Einkaufstüten im Supermarkt rühre ich schon seit langem nicht mehr an, da ich eigentlich immer einen Stoffbeutel dabei habe. Eigentlich? Ja, manchmal habe ich ihn dann doch vergessen. Aber seit Anfang des Jahres achte ich besonders darauf, immer einen dabei zu haben - und es funktioniert! Bisher habe ich keine einzige Plastiktüte kaufen müssen, und ich hoffe, dass mein Score am Ende des Jahres immer noch 0 ist.
Das gleiche gilt für diese dünnen Plastiktüten, die im Supermarkt überall dort hängen, wo es Obst und Gemüse gibt. Braucht man so etwas wirklich? Natürlich ist es praktisch. Nur - ist die Alternative so viel schlimmer? Ich bin dazu übergegangen, Obst und Gemüse lose auf's Kassenband zu legen, da ich es erstens sowieso zuhause wasche, und ich zweitens bisher noch nie so viel loses Grünzeug gekauft habe, dass ich es in einer Tüte zusammenhalten müsste. Papiertüten sollen da leider auch nicht unbedingt besser sein, weshalb ich mir auch das in Zukunft abgewöhnen will.
Mein größtes Laster waren bisher Frühstücksbeutel. Drei Mal die Woche das gleiche Spiel: Stulle geschmiert, und eingepackt - in eine Plastiktüte. Und warum, wenn es doch Brotdosen gibt, die noch dazu in großer Zahl untätig bei uns im Küchenschrank stehen? Eben. Ich kann also stolz verkünden, dass in diesem Jahr noch kein einziger Frühstücksbeutel in unserem Müll gelandet ist.
Das alles reduziert natürlich leider nicht besonders nennenswet unsere Müllproduktion. Aber es ist ein Anfang. Nichtsdestotrotz bin ich immer wieder schockiert, wie viel (Plastik-)Müll in nur einer Woche in einem Zwei-Personen-Haushalt anfällt.
Deshalb meine Frage an euch:
Wie macht ihr das? Wie vermeidet ihr unnötigen (Plastik-)Müll?

Kommentare :

  1. Solche Pläne finde ich immer gut, irgendwie. :)
    Ich gehe immer mit einem Omamäßigen Shopper einkaufen. Trolli. Hackenporsche. Es gibt viele Namen, und beim Schweden gibt es auch schicke Exemplare ;) Plastiktüten fallen da schonmal weg, aber fürs Obst nehme ich doch welche, damit es nicht völlig durcheinanderwirbelt in dem großen Gerät. Dafür habe ich in zwei Jahren nur eine Rolle Müllbeutel gekauft: Die vom Obst dienen hier als Biomülltüten und für den Rest nutzen wir Tüten vom Klamottenshoppen, wenn man dann eben doch mal keinen Beutel dabei hatte.

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    1. Ach, über so einen Hackenporsche hab ich auch schon öfter mal nachgedacht, aber wenn man eh nur selten Getränke kauft (trinke eigentlich immer Leitungswasser), geht's auch so ganz gut.
      Die wenigen Tüten vom Klamottenshoppen verwenden wir bisher auch als Müllbeutel, aber ich will mal versuchen, ob ich's nicht schaffe, mir in den Läden auch keine Tüten mehr geben zu lassen :)
      Liebe Grüße,
      Marina

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  2. Ich find die Pläne auch wunderbar und versuch das mit der Plastikreduzierung auch schon eine Weile, mal klappt´s besser, mal schlechter. Fürs Einkaufen habe ich mir eine Tasche bei use-again.de gekauft. Die sehen hübsch aus und lassen sich miniklein zusammenfalten, sodass man sie immer in der Tasche dabei haben kann, auch wenn man spontan einkauft. und es geht recht viel rein. Die Tüten vom Obst/Gemüse stören mich auch, aber ich finde da ist noch keine wirkliche Alternative vorhanden...

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    1. Es ist ja auch gar nicht so leicht, wenn man allein mal sieht, wie viel Müll man pro Woche produziert, und auf was man alles keinen Einfluss hat...
      Ich habe auch so ähnliche Beutel von Rossmann, und einen oder zwei immer dabei, das ist schon super so :)
      Liebe Grüße,
      Marina

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  3. Hört sich gut an! Ich versuche auch seit geraumer Zeit, die Müllproduktion runterzuschrauben. Und es funktioniert echt gut. Es ist einfach wichtig, bewusster zu Planen (oder das überhaupt!), z.B. zum Einkauf Taschen dabei zu haben und keine neuen zu kaufen. Und wenn die Tasche doch vergessen wurde, steht in fast jedem Laden ein Stapel mit Pappkisten, die nicht mehr gebraucht werden, aber sowieso schon da sind...
    Es spricht ja nichts dagegen, dass man das Obst und Gewüse nach dem Abwiegen statt in eine Plastiktüte in einen mitgebrachten Stoffbeutel z.B. packt. Ganz im Gegenteil. So lange das Etikett vorhanden ist, stört sich wohl niemand daran. Was ich eine super Alternative finde, ist die Biokiste. Wöchentlich frisches, unangetatschtes Gemüse und Obst vor die Haustür gestellt zu bekommen...was kann es besseres geben? :) Unser Lieferant benutzt, wenn überhaupt für viele kleine Einzelstücke Papiertüten und manches wird ebenfalls in dünneres Papier eingeschlagen.

    Viele liebe Grüße und weiterhin gutes Gelingen!

    Marina

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    1. Oh, du heißt auch Marina? Wie schön! :)
      Wie bekommen ja auch regelmäßig eine Gemüsekiste, und das finde ich auch echt toll, seitdem muss ich viel weniger einkaufen :) Unser Lieferant verwendet leider auch dünne Plastiktüten, die benutze ich dann immer für den Biomüll, aber loser Feldsalat ist auch einfach zu nass, da gibt's ja leider keine richtige Alternative.
      Dankeschön, dir auch!
      Liebe Grüße,
      Marina

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  4. plastiktüten im supermarkt hab ich schon seit jahren keine gekauft, ich find die ganz schrecklich. lieber nehm ich einen karton. idr hab ich aber einen beutel dabei, da haben wir inzwischen eine ordentliche sammlung. :D wenn (selten genug) ich kleidung kaufe, lasse ich mir auch keine tüte geben.
    was ich aber eigentlich sagen will: es gibt sogar so ganz dünne beutelchen für das abzuwiegende obst, allerdings müsste man die noch im ausland bestellen.

    gruß, stephani

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    1. Wir haben mittlerweile auch ganz schön viele Beutel angesammelt :D Gibt also gar keinen Grund mehr, keinen mitzunehmen. Das mit den Shoppingtüten will ich auch mal vermehrt forcieren, bisher habe ich sie eben dann als Müllbeutel verwendet.
      Achso, na was es alles gibt. Nur wenn die Beutelchen dann erst noch um die halbe Welt fliegen müssen, hat man ja leider auch nix gewonnen...
      Liebe Grüße,
      Marina

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    2. ich nehm die dann auch als müllbeutel, aber: es soll eigentlich nicht gut sein, weil sie dann eben mit dem restmüll verbrannt werden statt recyclet.

      http://www.ebay.de/itm/221359016155?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649
      die hier mein ich, die kommen aus australien in dem fall (& kosten horrende versandgebühren).

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    3. Es seit kurzem auch in Deutschland eine Lösung für die Gemüstheke. Der Clou: Der Stoff ist aus 100% recycelten PET-Flaschen und ist sehr leicht und robust - also eine wirklich ökologischere Alternative: http://repetbags.de/einkaufsbeutel/chicobag-produce-stand

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  5. Mir gefällt dein Beitrag (in zweifachem Sinn) sehr gut :)
    Wie du schon erwähnst, Plastiktüten gibts bei uns nicht - es wird die Brotdose verwendet. Jetzt wo wir umziehen und nicht mehr in den 5ten Stock müssen, werden wir in Zukunft auch einen Kasten Wasser holen - statt die doofen Plastikflaschen. Tut auch der Gesundheit gut!
    Wenn es geht, werden Produkte mit unnötigen Verpackungen gemieden (z.B. die kleinen Süßigkeitenbeutel die einzeln verpackt sind in einer großen Verpackung...)
    Liebste Grüße,
    Kasia

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    1. Danke :)
      Puh, ja, in den 5. Stock möchte ich auch keinen Wasserkasten tragen. Ich habe irgendwann angefangen, einfach nur noch Leitungswasser zu trinken, da spare ich mir das tragen ganz ;)
      Ja, diese hundert Mal verpackten Süßigkeiten/Lebensmittel generell finde ich auch ganz schlimm...
      Liebe Grüße,
      Marina

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  6. Moin liebe Marina! :-D
    Na da sprichst Du mir aber sowas von aus der Seele!! Ich kann dieses ganze Plastikgedöns auch nicht mehr sehen und könnte unserer Bäckersfrau jedes Mal die Meinung geigen, wenn sie mir jede einzelne Papiertüte nochmal in ne Plastetüte stecken will! *andenkopffass*
    Tüten für Obst und Gemüse nehme ich auch nie, mache es da genau wie Du, immer alles einzeln. Habe jetzt aber auch die Biokiste bestellt. Auch Getränke kaufe ich möglichst in Glasflaschen.
    Leider kommt man nicht ganz an Plasteverpackungen vorbei. Heutzutage ist ja wirklich jeder Sch*** in Plaste verpackt! *kopfschüttel*
    Ach und auch bei Spielzeug gucke ich drauf, dass kein oder wenig Kunststoff dran ist. Aber auch da kommt man nicht dran vorbei. :-(
    Auch, wenn es einem selber nicht allzu viel vorkommt, was man selber macht: Wenn jeder nur so ein bisschen bewusster kaufen würde, dann wäre schon viel geschafft!! (Ich bin übrigens auch so'n kleiner Missionar und versuche, die Familie immer zu bekehren! :-P)

    Happy Thursday!
    Sanni (c:

    PS: Kennst Du den Film 'Plastic Planet'?

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    1. Hallo liebe Sanni,
      ja, das ist echt schlimm, dieser Plastikwahn, unser Bäcker ist auch so. Bei Spielzeug ist es ja meistens auch ganz schlimm, und auf so vieles hat man leider gar keinen EInfluss. Aber ja, wie du schon sagst, wenn du jeder ein bisschen umdenken würde, wäre schon viel gewonnen :)
      Liebe Grüße,
      Marina

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  7. Hallo,

    Plastikmüll ist für mich auch ein Dauerthema, da ich mich immer wieder darüber aufrege, dass alles mögliche (v.a. frisches Obst und Gemüse) in Plastik verpackt ist. Hallo, Salatgurken?!
    Wenn ich Klamotten kaufe, verwende ich die Tüten meistens weiter, ansonsten umgehe ich Plastiktüten wo es nur geht. Der türkische Gemüsehändler meines Vertrauens hält mich deswegen wohl für verrückt, so wie er mich immer ansieht. Aber zum Abwiegen brauche ich nun mal keine und wenn ich dennoch mal nicht drumherum komme, verwende ich die Tüten für den Müll.
    Ansonsten habe ich in jeder Tasche einen Jutebeutel mit dabei. Hipster lässt grüßen :D

    Irgendwann hätte ich auch gerne Wasser in Glasflaschen, aber da wir kein Auto haben und auch in den nächsten Jahren kein Auto haben werden, wird das etwas schwierig. Hat da jemand Tipps?

    Viele Grüße
    Frau von Saltkrokan

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    1. Oooh ja, Salatgurken in Plastik eingeschweißt, echt schlimm. Daran habe ich schon gar nicht mehr gedacht, seitdem wir die Gemüsekiste haben, gehe ich eigentlich immer am Gemüse vorbei :D
      Ja, ich glaube, man braucht nur genug Beutel, in jeder Tasche einen, dann verlässt man auch nie wieder ohne das Haus :)
      Wir haben auch kein Auto, und allgemein finde ich Getränke schleppen ziemlich blöd, deshalb trinke ich nur Leitungswasser. Ist das für dich keine Option?
      Liebe Grüße,
      Marina

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  8. Habe gerade gesehen, dass du ein neuer Follower von mir bist :) Danke!
    Ja, das mit dem Müll ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen, der gelbe Sack ist immer noch nicht leerer geworden. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Freund noch nicht so mitmacht :D
    Ich habe schon eine Woche keine Aufstriche gekauft und das ist wirklich lang, schließlich sind die von AlNatura immer in Alu. Anstattdessen hab ich mir selber welche gemacht, hab ja auch ein Buch dafür geschenkt bekommen.
    Ansonsten: kein Saft im TetraPack, Gemüse wenns geht, auch lose aufs Band, Brot in den Brotbeutel, Getreide/Mehl in Papier kaufen. Ein Anfang! :)
    Ganz liebe Grüße! :) Elfe

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    1. Ja, man müsste wirklich noch viel viel mehr selber machen... Das mit den Aufstrichen klingt gut, hast du da einen Buchtipp für mich? Das habe ich mir nämlich auch für die nächsten Tage mal vorgenommen. Finde ich auch viel besser, weil man dann genau weiß, was drin ist :)
      Liebe Grüße,
      Marina

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    2. Oh ja klar, hier, hab schon welche ausprobiert :)
      http://tanzende-elfe.blogspot.de/2013/12/loslassen.html
      Liebe Grüße!

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  9. Hallo Marina,

    eine schöner Vorsatz für das Jahr! Wo steht dein Plastiktüten-Score im Moment?

    Es gibt seit kurzem in Deutschland eine ökologische Alternative zur Wegwerf-Plastiktüte und sogar zum Jutebeutel, der ja aus natürlichen Ressourcen hergestellt werden muss.

    Mehrwegtaschen aus bis zu 99% recycelten Materialien, die viele hundert mal wiederverwendet werden können und dabei auch noch gut aussehen. Auf www.repetbags.de findest du clevere Produkte, die sich im Handumdrehen in eine riesige Einkaufstasche verwandeln und genau so schnell wieder eingepackt sind. An den Taschen ist ein Karabiner aus recyceltem Aluminium angebracht, so kann man die Beutel wirklich nie wieder vergessen.

    Viele Erfolg weiterhin und laß' das Plastiktüten-Monster hungern ;)

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  10. Hallo,

    oha, das ist ja eine richtig tolle Sache, die Produce Stand Säckchen haben es mir sehr angetan! Ich ärgere mich immer wieder auf's Neue, gerade an der Obst- und Gemüsetheke wieder in alte Gewohnheitsmuster abzurutschen. Von daher ist das wirklich die ideale Lösung, besten Dank für den Hinweis!

    Was meinen Plastiktüten-Score angeht bin ich aber wirklich stolz auf mich, die Tüten kann ich nämlich noch an einer Hand abzählen. Manchmal vergisst man dann leider doch den Beutel, aber bis jetzt läuft es doch recht gut! :)

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